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Druckpaket (alles QUERFORMAT): 9 Karten (A6 quer, 4 pro Bogen) + 4 Medien-Chips + 3 Ausfüll-Talons · Druckdialog: A4 quer, Hintergrundgrafiken AN · auf Karton drucken, an der Linie schneiden.

Grundskelett 1
Minimal-Story
Ohne Wandel keine Geschichte.
Anfang → Ereignis → neues Ende
Grundskelett 2
Heldenreise
Jemand zieht los und kommt verwandelt zurück.
Wunsch → Prüfung → Hilfe → Verwandlung
Grundskelett 3
5-Zeilen-Formel
Jede Idee in fünf Sätzen.
Setup → Wunsch → Konflikt → Wende → Ergebnis
Werkzeug 1
Hook
Die ersten Sekunden entscheiden — erste Zeile klar & frech.
Versprechen geben → Versprechen halten
Werkzeug 2
Überraschung
Brich das Erwartete — der beste Twist ordnet alles neu.
Erwartung aufbauen → Erwartung kippen
Werkzeug 3
Spannung
«aber» und «deshalb» statt «und dann» — und lass Fragen offen.
Frage öffnen → warten → auflösen
Werkzeug 4
Humor
Lass zwei Welten aufeinanderprallen — und spiel es ernst.
Clash bauen → ernst durchspielen
Werkzeug 5
Zeigen statt sagen
Behaupte nichts — zeig die Szene.
Eigenschaft → Verhalten → Detail
Werbeformel · Teil 3
5-Zeilen-Werbeformel
Kunde oder Produkt ist der Held — die Marke ist die Hilfe an der Wende.
Hauptfigur → Wunsch → Problem → Wende → Danach
Hook · Weg A
Mitten rein
Starte im heikelsten Moment — kein Anlauf.
heikelster Moment → Kontext später
Hook · Weg B
Steile These
Eine Zeile, der man widersprechen will — oder die Frage, auf die deine Story die Antwort ist.
These aufstellen → Geschichte löst ein
Hook · Weg C
Bild zuerst
Zeig das eine Bild, das sofort erzählt — Augen sind schneller als Ohren.
Bild in Sekunde 1 → Zeile bestätigt
Spannung · Weg 1
Die Kette
«aber» und «deshalb» statt «und dann».
aber → deshalb → aber …
Spannung · Weg 2
Vorsprung
Das Publikum weiss mehr als die Figur — es bangt mit.
Gefahr zeigen → Figur ahnungslos lassen
Spannung · Weg 3
Rückstand
Das Publikum weiss weniger — es rätselt mit.
Rätsel stellen → Hinweise streuen
Spannung · Weg 4
Frage offen
Stell die Frage früh — löse sie spät. Die Pause ist die Spannung.
Frage öffnen → füttern → spät auflösen
Storytelling Grundkurs · Arbeitsblatt
Die 5-Zeilen-Formel
Jede Idee in fünf Sätzen — ein Satz pro Zeile. Erst schreiben, dann laut erzählen.
1
SetupWo bist du, was ist los?
2
WunschWas willst du?
3
KonfliktWas steht im Weg?
4
WendeWas dreht die Geschichte? Die stärkste Wende ist eine Entscheidung.
5
ErgebnisWas ist jetzt anders?
Story-Check: Passt zwischen deine Zeilen ein «aber» oder «deshalb» — oder nur ein «und dann»? · Ausbau: Frag jede Zeile mit «warum?» oder «wie?».
Storytelling Grundkurs · Arbeitsblatt
Die 5-Zeilen-Werbeformel
Dieselben fünf Zeilen — mit den Rollen der Werbung. Held ist der Kunde oder das Produkt, nie die Firma.
1
HauptfigurMensch oder Produkt? Entscheide bewusst.
2
WunschDas echte Bedürfnis dahinter (niemand will Kopfhörer — alle wollen Ruhe).
3
ProblemDer Schmerzpunkt, den dein Publikum kennt.
4
Wende — überraschend!Hier darf die Marke auftreten — als Hilfe, nicht als Angeberin.
5
DanachDas bessere Leben. Die Marke bleibt leise.
Schluss-Check: ☐ Überrascht die Wende?    ☐ Ist die Marke Helferin, nicht Angeberin?    ☐ Gehört das Danach dem Helden?
Faustregel: Gefühl verkaufen → Mensch als Held · Eigenschaft beweisen → Produkt als Held.
Storytelling Grundkurs · Arbeitsblatt
Zeile → Szene → Bilder
Aus dem Fünfzeiler wird ein Drehplan: pro Zeile eine Szene, pro Szene 1–3 Bilder.
BeatDeine Zeile (1 Satz)Was sieht man? (Szene)1–3 Bilder (Shots)
1 · SetupWo bist du, was ist los?
2 · WunschWas willst du?
3 · KonfliktWas steht im Weg?
4 · WendeWas dreht die Geschichte?
5 · ErgebnisWas ist jetzt anders?
Tipp: Funktioniert deine Szene stumm? Dann ist sie stark genug. · Bilder-Spalte erst im nächsten Termin füllen.